Beteiligung vom Vermögensinhaber an Investment Entscheidungen
Die Beteiligung des Vermögensinhabers an Investment-Entscheidungen ist ein zentraler Aspekt der Vermögenssteuerung. Je nach Persönlichkeit, Erfahrung und familiärer Governance variiert der Grad der Einbindung stark: von der aktiven Steuerung einzelner Investments bis hin zur delegierten Verantwortung an ein Investmentkomitee oder das Family Office.
Individuelle Einbindung
Wesentliche Einflussfaktoren sind:
- die Größe und Komplexität des Vermögens,
- das Vertrauensverhältnis zum Family Office oder externen Managern,
- die Vermögensstrategie und Risikobereitschaft des Inhabers,
- sowie familiäre Strukturen und Entscheidungsprozesse.
In der Praxis werden häufig strategische Allokationsentscheidungen vom Vermögensinhaber oder der Familie vorgegeben, während taktische Entscheidungen und Auswahl von Produkten an Experten delegiert werden. Eine enge Abstimmung mit dem Family Office – z.B. über regelmäßige Reportings, Entscheidungsvorlagen oder Investmentausschüsse – stellt sicher, dass das Portfolio im Sinne des Inhabers geführt wird.