Vermögenssteuerung

Vermögenssteuerung bezeichnet die strukturierte Planung, Umsetzung und laufende Kontrolle aller Maßnahmen zur zielgerichteten Entwicklung eines Gesamtvermögens.

Bestandteile der Vermögenssteuerung

Die Vermögenssteuerung umfasst weit mehr als reine Anlageentscheidungen: Sie integriert strategische Asset Allocation, Liquiditätsmanagement, Risikoüberwachung, Steueroptimierung sowie die Berücksichtigung familiärer Zielsetzungen über Generationen hinweg. Grundlage der Vermögenssteuerung ist eine übergeordnete Vermögensstrategie, die an wirtschaftlichen, rechtlichen und familiären Rahmenbedingungen ausgerichtet wird. Typischerweise erfolgt die Umsetzung über mehrere Dienstleister (z.B. Banken, Asset Manager, Steuerberater), deren Leistungen konsolidiert und ausgewertet werden müssen. Entscheidende Erfolgsfaktoren sind Transparenz, Governance, konsistentes Reporting und ein laufendes Controlling. Vermögenssteuerung bedeutet nicht primär kurzfristige Performanceoptimierung, sondern die systematische Entwicklung eines Vermögens unter Berücksichtigung von Risiko, Nachhaltigkeit, Familieninteressen und rechtlicher Struktur.

Stand: 08.11.2025 · Autor: Redaktion FamilyOffice.de · fachlich geprüft von: Franziska Strauch