Renditearten

Die Renditearten unterscheiden sich je nach Assetklasse und Art der Kapitalanlage. Jede Anlageform generiert Erträge auf unterschiedliche Weise und weist ein eigenes Verhältnis von Risiko und Rendite auf.

Wertpapiere

Bei Aktien entsteht die Rendite vor allem aus Kursgewinnen und Dividendenzahlungen (Dividendenrendite). Sie spiegelt somit die Wertentwicklung des Unternehmens sowie die Ertragskraft wider und ist stark von der Markt- und Konjunkturentwicklung abhängig. Anleihen hingegen bieten eine planbare Zinsrendite, die sich aus den laufenden Zinszahlungen und möglichen Kursveränderungen ergibt. Hier steht der Kapitalerhalt und eine stabile Ertragsquelle im Vordergrund.

Alternative Investments

Immobilienrenditen resultieren aus Mieteinnahmen (laufender Ertrag) und Wertsteigerungen der Objekte (Substanzrendite). Sie gelten als langfristig stabil, reagieren jedoch auf Zinsniveau und Standortqualität. Alternative Investments – etwa Private Equity, Infrastruktur oder Hedgefonds – erzielen ihre Rendite meist durch unternehmerische Wertsteigerung, Beteiligungsgewinne oder komplexe Strategien, oft bei geringerer Liquidität.

Rendite-Mix

Die einzelnen Renditearten werden im Rahmen der strategischen Asset Allocation kombiniert, um ein ausgewogenes Portfolio mit diversifizierten Ertragsquellen zu schaffen. Ziel ist eine langfristig stabile Zielrendite, die den individuellen Bedürfnissen und der Risikotragfähigkeit der Familie entspricht.

Stand: 08.11.2025 · Autor: Redaktions FamilyOffice.de · fachlich geprüft von: Dr. Robert Strauch