Performance bezeichnet die Wertentwicklung eines Portfolios, einer einzelnen Anlage oder einer Anlagestrategie über einen bestimmten Zeitraum. Sie misst, wie sich das eingesetzte Vermögen entwickelt hat, und ist damit ein zentrales Beurteilungskriterium in der Vermögensanlage.
Grundlagen der Vermögensanlage
In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen die Grundlagen der Vermögensanlage vor. Sie bilden den konzeptionellen Rahmen für jede professionelle Investmententscheidung – unabhängig von Vermögenshöhe, Struktur oder Strategie. Sie beschreiben die zentralen Wirkmechanismen, die bestimmen, wie Kapital an den Finanzmärkten eingesetzt, bewertet und gesteuert wird.
Rendite, Risiko & Performance
Zu den wesentlichen Elementen der Vermögensanlage gehören zunächst die Rendite, also der Ertrag einer Geldanlage und ihre Einflussfaktoren. Eng verbunden ist das Thema Risiko, das die Unsicherheiten, Schwankungen und Verlustpotenziale beschreibt, denen Vermögenswerte ausgesetzt sind. In der praktischen Steuerung treten beide Größen in Wechselwirkung und bestimmen das Rendite-Risiko-Profil eines Portfolios.
Ein weiterer zentraler Bereich ist die Performance, die die tatsächliche Wertentwicklung von Anlagen oder Portfolios misst und mit geeigneten Vergleichsgrößen analysiert wird. Darauf aufbauend ermöglicht die Bewertung von Vermögenswerten – mit Modellen und Kennzahlen – eine fundierte Einschätzung von Preisen, Erwartungswerten und relativer Attraktivität.
Märkte & Asset Klassen
Ergänzend hierzu beschreiben die Themen Märkte und Asset-Klassen, in welchen wirtschaftlichen Räumen und Strukturen Vermögensanlagen stattfinden. Märkte definieren die Handels- und Funktionsmechanismen, während Asset-Klassen die grundlegenden Arten von Vermögenswerten wie Aktien, Anleihen, Immobilien oder alternative Anlagen umfassen.
Gemeinsam bilden diese Bereiche das Fundament jeder systematischen Vermögensanlage. Sie stellen sicher, dass Vermögensverwalter Anlageentscheidungen konsistent treffen, Risiken transparent steuern und Vermögensstrukturen langfristig ausrichten können – stets im Einklang mit den Zielen, Werten und der Governance der Familie.
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Rendite
Die Rendite beschreibt den Ertrag einer Kapitalanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital innerhalb eines bestimmten Zeitraums, meist ausgedrückt in Prozent. Sie gilt als eine der wichtigsten Kennzahlen der Vermögensanlage und dient der Beurteilung von Anlagestrategien, Wertpapieren und einzelnen Investitionen. Die Rendite zeigt, wie effizient das eingesetzte Kapital genutzt wurde, um Gewinne oder Kapitalerträge zu erzielen.
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Risiko
Risiko ist ein zentrales Grundelement jeder Vermögensanlage und beschreibt die Unsicherheit über zukünftige Ergebnisse einer Investition. Im Kontext der Vermögenssteuerung geht es dabei nicht nur um mögliche Verluste, sondern um die systematische Analyse, Messung und Steuerung von Abweichungen gegenüber erwarteten Entwicklungen. Ein professioneller Umgang mit Risiko ist Voraussetzung für fundierte Anlageentscheidungen, realistische Zieldefinitionen und den langfristigen Erhalt von Vermögen.
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Performance
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Bewertung
Bewertung bezeichnet die systematische Einschätzung des wirtschaftlichen Werts von Vermögenswerten, Unternehmen oder Investitionen. Sie ist ein zentrales Element der Vermögensanlage, da sie die Grundlage für Anlageentscheidungen, Performancebeurteilungen und Risikoeinschätzungen bildet. Ziel der Bewertung ist es, den aktuellen Marktpreis einer Anlage mit ihrem ökonomisch begründeten Wert in Beziehung zu setzen und potenzielle Über- oder Unterbewertungen zu identifizieren.
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Märkte
Märkte bilden den organisatorischen und funktionalen Rahmen, in dem Angebot und Nachfrage nach Kapital, Vermögenswerten und Finanzinstrumenten aufeinandertreffen. Im Kontext der Vermögensanlage beschreiben Märkte jene Strukturen, über die Kapital bereitgestellt, investiert, gehandelt und bewertet wird. In der Vermögensanlage ist das Verständnis unterschiedlicher Marktformen zentral, da sie maßgeblich Renditechancen, Risiken, Liquidität und Transparenz beeinflussen.
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Asset Klassen
Asset Klassen (auch Anlageklassen) bilden die grundlegende Systematik zur Strukturierung von Vermögen und sind ein zentrales Ordnungsprinzip der professionellen Vermögensanlage. Sie fassen einzelne Anlagen, Wertpapiere und Investments zu Gruppen zusammen, die vergleichbare ökonomische Eigenschaften aufweisen – insbesondere im Hinblick auf Renditeerwartung, Risiko, Liquidität, Zinsen, Bonität der Emittenten und Reaktion auf Marktveränderungen. Für Privatanleger und institutionelle Anleger sind Asset Klassen die Basis jeder strategischen Vermögensallokation.