Performance bezeichnet die Wertentwicklung eines Portfolios, einer einzelnen Anlage oder einer Anlagestrategie über einen bestimmten Zeitraum. Sie misst, wie sich das eingesetzte Vermögen entwickelt hat, und ist damit ein zentrales Beurteilungskriterium in der Vermögensanlage.
Performance
Performancearten
Die Performance wird in der Regel als prozentuale Rendite dargestellt und kann sowohl absolut als auch im Vergleich zu einer Benchmark betrachtet werden. Für eine sachgerechte Performanceanalyse ist es wichtig, zwischen Brutto- und Nettoperformance zu unterscheiden. Während die Bruttoperformance die reine Wertentwicklung abbildet, berücksichtigt die Nettoperformance zusätzlich Kosten, Gebühren und gegebenenfalls Steuern. In der professionellen Vermögenssteuerung – insbesondere im Family-Office-Kontext – ist die Nettoperspektive entscheidend, da sie die tatsächliche Vermögenswirkung widerspiegelt.
Verhältnis zum Risiko
Performance ist jedoch nicht isoliert zu betrachten. Erst im Zusammenspiel mit dem eingegangenen Risiko, der Volatilität und der Dauer der Anlage entfaltet sie ihre Aussagekraft. Deshalb werden häufig risikoadjustierte Kennzahlen wie Sharpe Ratio, Information Ratio oder Jensen’s Alpha herangezogen. Ebenso relevant ist der Vergleich mit geeigneten Benchmarks, um beurteilen zu können, ob die erzielte Performance auf Marktbewegungen oder auf aktive Managemententscheidungen zurückzuführen ist.
Eine transparente, konsistente Performanceanalyse bildet die Grundlage für Controlling, Managerselektion und strategische Entscheidungen und ist damit ein zentraler Baustein professioneller Vermögenssteuerung.