Währungsrisiko
Währungsrisiken entstehen, wenn Vermögenswerte in Fremdwährungen notieren und sich deren Wechselkurs gegenüber der Heimatwährung verändert. Ein Wertzuwachs in der Fremdwährung kann durch eine ungünstige Kursentwicklung teilweise oder vollständig neutralisiert werden – umgekehrt können Kursgewinne auch durch Wechselkursgewinne verstärkt werden.
Steuerung von Währungsrisiken
Währungsrisiken betreffen vor allem internationale Anlagen in Aktien, Anleihen, Private Equity oder Immobilien.
Gesteuert werden Währungsrisiken durch Diversifikation, die Auswahl geeigneter Basiswährungen oder gezieltes Währungshedging. Die Entscheidung zur Absicherung hängt von der Risikobereitschaft der Familie, dem Anlagehorizont, den erwarteten Zahlungsströmen und den Markterwartungen ab.
Währungsrisiken sollten regelmäßig im Rahmen des Risikoreportings ausgewiesen und im Verhältnis zur strategischen Zielstruktur bewertet werden. Sie sind integraler Bestandteil des Marktrisikos und erfordern im Family Office einen strukturierten, planvollen Umgang – insbesondere bei großen internationalen Engagements.