Geldmarktinstrumente

Geldmarktinstrumente sind kurzfristige, verzinsliche Anlageformen mit einer Laufzeit von in der Regel bis zu einem Jahr. Sie dienen der sicheren und liquiden Anlage überschüssiger Mittel und gehören zur Kategorie der liquiden Assets. Typische Geldmarktinstrumente sind Termingelder, Commercial Papers, Schatzwechsel, Einlagenzertifikate und kurzfristige Anleihen hoher Bonität.

Bedeutung für die Vermögensanlage

In der Vermögensanlage werden Geldmarktinstrumente genutzt, um Liquiditätsreserven zu parken, Zahlungsverpflichtungen vorzubereiten oder Zinsänderungsrisiken zu minimieren. Sie zeichnen sich durch geringe Ausfallwahrscheinlichkeit, planbare Laufzeiten und hohe Verfügbarkeit aus – bei gleichzeitig niedrigem, aber stabilen Ertrag. In volatilen Marktphasen bieten sie Schutz vor größeren Wertschwankungen.

Geldmarktinstrumente können direkt gehalten oder über Geldmarktfonds erworben werden. Wichtig bei der Auswahl sind Bonität, Laufzeit, Währung und Zugangsmöglichkeiten

Stand: 14.12.2025 · Autor: Redaktion FamilyOffice.de · fachlich geprüft von: Dr. Robert Strauch